Linner Nachtwächter geht fremd

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Gleich vier Amtskollegen traf der Linner Nachtwächter beim Besuch der Welterbestadt Quedlinburg im Harz. Denn dort führen nicht nur städtische sondern auch private Nachtwächter. Die Zeit reichte, um an einem Rundgang teilzunehmen und für einen ausführlichen Erfahrungsaustausch.

Der WDR-Beitrag in  „Das Beste im Westen Folge 2“ mit dem Linner  Nachtwächterrundgang ist noch in der WDR – Mediathek  zu sehen. „Der Film ist eine tolle Werbung für Linn,“ stellt Heinz-Peter Beurskens fest.

Die neue Nachtwächtersaison beginnt im September. Das Nachtwächterentgelt kommt dem Museum bzw. dem Kindergarten St. Mariäa Himmelfahrt zugute. Der Kartenverkauf erfolgt in der Gaststätte Em Kontörke, Margaretenstr. 40, von mittwochs bis samstags ab 17 Uhr und sonntags ab 11 Uhr, Tel. 540064.

Die Karten für die de-luxe-Führungen gibt es nur im Museumscafe in der Rheinbabenstr. 85 , dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, Telefon 481482 zum Preis von 35 € . Auch per e-mail können Karten reserviert werden unter info@museumscafe-linn.de.

Die ersten Termine sind auch für die Teilnehmer interessant, „denen es im Winter zu kalt und zu dunkel ist“, meint Heinz-Peter Beurskens schmunzelnd. Bis zum Ende der Sommerzeit wird ein Großteil der Führung während der Dämmerung stattfinden. „Aber auf der Burg sind wir im Dunkeln“, verspricht er, denn dies ist dann der „romantischste Platz von Krefeld“, wenn die Fledermäuse umherfliegen.

In Zusammenarbeit mit den Linner Restaurants sind für größere Gruppen auch Sonderführungen nach Absprache möglich. Dabei wird das Essen gesondert berechnet und für die Führung ein Pauschalbetrag als Spende für einen Kindergarten in der Pfarre St. Nikolaus erhoben. 

Nachtwächter in Zonser Mühle

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Der Linner Nachtwächter Heinz-Peter Beurskens und seine Hilfsnachtwächterin Monika Cleven wurden zum Matthäusmarkt von ihrem Amtskollegen in Zons zu einer exklusiven Mühlenführung eingeladen. Den Linnern wurde anschaulich und mit vielen Anekdoten angereichert das Müllerleben von Jupp Cremer erläutert, der diesmal nicht als Nachtwächter, sondern als Müller fungierte. Gerne nahm Jupp Cremer die Gegeneinladung nach Linn an, zumal beide Städtchen nicht nur das gemeinsam erlittene Hochwasser 1784 verbindet. Auch von dem Matthäusmarkt, der sich durch die gesamte Altstadt zieht, zeigten die Linner sich begeistert.

Die Linner Nachtwächterführungen haben jetzt wieder begonnen. Die Mittwochs-Führungen mit Grünkohlessen für 17 € finden im Restaurant „Em Kontörke“ statt, wo auch die Karten gebucht werden können. Das Nachtwächterentgelt aus diesen Führungen kommt wie immer dem Museumszentrum Linn zugute. Der Nachtwächter möchte weiter zu der Instandsetzung der mechanischen Musikinstrumente beitragen.

Ein neues interessantes Angebot gibt es auch: an einigen Donnerstagen startet der Nachtwächter seine Tour in der Dependance des Linner Museumcafes in der Rheinbabenstr. im sog. Linn’sche Huus.

Diese Karten für 30 € gibt es nur im Museumscafe in der Rheinbabenstr. 85 . Auch per e-mail können Karten reserviert werden unter info@museumscafe-linn.de. Geboten wird hier neben der Führung eine Suppe, ein Überraschungsbuffet und ein Nachtisch. Das Nachtwächter-Entgelt dieser besonderen Führungen geht in dieser Saison an den Kindergarten Pius X. in Gartenstadt. Diese Veranstaltungen sind auch für die Besucher gedacht, die nicht unbedingt das Traditionsgericht Grünkohl mit Würstchen bei der Führung haben möchten.

In Zusammenarbeit mit den Linner Restaurants sind für größere Gruppen auch Sonderführungen nach Absprache möglich. Dabei wird das Essen gesondert berechnet und für die Führung ein Pauschalbetrag als Spende für einen Kindergarten in der Pfarre St. Nikolaus erhoben.