Jetzt schon im elften Jahr: Kinderrundgang mit dem Linner Nachtwächter

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Der Linner Nachtwächter liebt die Tradition und kommt deshalb nicht zur Ruhe. Schon zum elften Mal findet am Tag vor Weihnachten und bei wieder so großer Nachfrage auch am 3. Januar der Kinderrundgang durch die mittelalterliche Stadt (auch mit Erwachsenen als Begleitung)  statt.

 „Dabei werden auch gruselige Geschichten erzählt, deshalb sollten die Kinder schon etwas älter oder nicht schreckhaft sein,“ meint Nachtwächter Heinz-Peter Beurskens. Vor einigen Jahren hatten Kinder am Ende des Rundganges angemerkt, dass es doch gar nicht so gruselig gewesen sei. „Deshalb legten wir einen Zahn zu, es wurde viel gruseliger!“ erzählt der Nachtwächter. Noch bis heute haben kleine Teilnehmer einige Geschichten behalten. Noch gruseliger soll es aber auch in diesem Jahr nicht werden.

Dieser Rundgang enthält zwar auch einige Teile des normalen Rundganges, ist aber mit diesem nicht zu vergleichen. „Der Kinderrundgang ist etwas kürzer, aber dafür mit mehr Aktionen,“ erläutert Heinz-Peter Beurskens.  An diesem Rundgang beteiligen sich nämlich ausgesprochen viele Linner aktiv. Auch ein auswärtiger Ritter wird wahrscheinlich dabei sein. Leider wird die historische Feuerwehr den Abend nicht aktiv mitgestalten können, weil der Kessel an der alten Spritze repariert werden muss. „Das ist für die Kinder sehr schade,“ bedauert Beurskens. Ein gemeinsames Essen gibt es an den Abenden nicht. Termine für diese Sonderführungen sind Sonntag, der 23. Dezember 2018 und Donnerstag, der 3. Januar 2019.

Die Teilnehmer treffen sich um 16.15 Uhr im Restaurant „Em Kontörke“ in der Margaretenstr. Die knapp 2-stündige Führung beginnt dann um 16.30 Uhr.

Der Erlös der Veranstaltung – der Nachtwächter macht dies wieder ehrenamtlich – kommt diesmal nicht dem Museum, sondern dem Kindergarten Maria Himmelfahrt in Linn zugute. Damit soll neues Spielgerät angeschafft werden. Schließlich gehen die Enkel des Nachtwächters in diesen Kindergarten…….

Die Karten sind nur im Vorverkauf im Em Kontörke in Krefeld-Linn , Margaretenstr. 40 von mittwochs bis samstags ab 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr (Telefon 540064 ) erhältlich. Karten kosten für Erwachsene 10 €, für Kinder 5 €. Wegen der großen Nachfrage empfiehlt es sich, die Karten schnell zu bestellen. Auch für die normalen Führungen gibt es in dieser Saison noch Karten: für die Mittwochs-Führungen mit Eintopfessen ( Karten für 17 € ) in der Gaststätte „Em Kontörke“ .

Ein weiteres interessantes Angebot gibt es auch: an einigen Donnerstagen und Freitagen startet der Nachtwächter seine Tour in der Dependance des Linner Museumcafes in der Rheinbabenstr. im sog. Linn’sche Huus.

Diese Karten für 35 € gibt es nur im Museumscafe in der Rheinbabenstr. 85 . Auch per e-mail können diese Karten reserviert werden unter info@museumscafe-linn.de. Geboten wird hier neben der Führung eine Suppe, ein Überraschungsbuffet und ein Nachtisch. Diese Veranstaltungen sind auch für die Besucher gedacht, die nicht unbedingt das Traditionsgericht Grünkohl mit Würstchen bei der Führung haben möchten.

Karten für beide Veranstaltungen sind sicherlich auch ein etwas außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk.

In Zusammenarbeit mit den Restaurants in Linn sind für größere Gruppen auch Sonderführungen nach Absprache möglich. Dabei wird das Essen gesondert berechnet und für die Führung ein Pauschalbetrag als Spende für den Kindergarten Maria Himmelfahrt erhoben. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des Nachtwächters: www.linner-nachtwaechter.de

Besuchergruppe mit Feuerwehrwagen - Hat das mit der Pest zu tun?

Diamanten-Therapie gegen Pest

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Welche Therapie hilft gegen die Pest? Leitende Ärzte und Management der Alexianer kamen zu einer Tagung nach Krefeld. Eigentlich wollten sie sich zur Entspannung am ersten Abend von einer Nachtwächterführung in Linn unterhalten lassen. Doch wurde daraus eher eine weitere „Fortbildungsveranstaltung“. Um echte Schmerzen kennen zu lernen, musste ein Arzt in den Pranger und konnte sich nur mit dem Versprechen befreien, künftig in Linn – wie seine mittelalterlichen Vorgänger – den Krämerladen zu betreiben. Der Nachtwächter hatte allerdings den Eindruck, dass die Kollegen den Arzt lieber im Pranger gelassen hätten…..

Dann lernten die Ärzte und Manager Diamanten und geheimnisvolle Zeichen als Schutz vor der Pest ( und wohl auch Ebola ? )ebenso  kennen  wie eine wirksame Behandlung von „Buckel“. Am Jagdschloss erfuhren sie interessantes über das Wirken von Dr. Pempelfurth, dem berühmtesten Arzt in Krefeld, und was Paracelsus mit Linn zu tun hat. Überrascht waren sie dann, als der Nachtwächter das „echte“ Alter der Tagungsleiterin mit 522 Jahren beweisen konnte.

Sie zeigten sich dankbar für die für sie neuen Therapieansätze, hofften aber, von einer Epidemie auch künftig verschont zu bleiben. Damit hat die neue Nachtwächtersaison begonnen.