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Nur Corona verhinderte neues Rekordergebnis

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„Schade, dass durch Corona im März und April Führungen ausfallen mussten, sonst hätten wir unser Traumergebnis erreicht,“ bedauert Heinz-Peter Beurskens. Aber trotzdem ist der Linner Nachtwächter mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden; „Immerhin ist es unser zweitbestes Ergebnis in all den Jahren!“

So konnten in der letzten Saison 18.208 € eingespielt werden, wovon 7.000 € an das Museum Burg Linn zur Restaurierung der historischen mechanischen Musikinstrumente gingen. „Leider ist die Restaurierung dieser Kleinode sehr teuer und meine Zuwendungen reichen da alleine nicht mehr aus“, bedauert Beurskens. Er hofft, dass sich auch weitere Bürger und Firmen an den Kosten durch eine großzügige Spende an den Verein der Museumsfreunde Linn beteiligen werden. „Nur so können die wertvollen Instrumente erhalten bleiben!“ stellt der Nachtwächter fest.

Über den stolzen Betrag von sogar 11.208 € kann sich der Kindergarten Mariäa Himmelfahrt freuen. Dort wurde ein Bauwagen – ähnlich dem von Peter Lustig- angeschafft und von fleißigen Eltern aufgebaut. Demnächst soll die Einweihung erfolgen. „Leider hat Maximilian, mein 6-jähriger Enkel, der seit einem Jahr bei den Kinderführungen tatkräftig hilft, da selbst nichts mehr von, weil er ja zur Schule geht“, schmunzelt er.

Im September beginnen die neuen Führungen. Durch die Schließung des Museumscafes werden derzeit nur Führungen im Restaurant Em Kontörke in der Margaretenstr. angeboten. „Corona bringt zwar Einschränkungen, aber Führungen sind wieder möglich“, freut sich der Linner Nachtwächter Heinz-Peter Beurskens.

Die Teilnehmer müssen namentlich erfasst werden, die Geräte nach jedem Gebrauch desinfiziert werden und der Nachtwächter muss wohl einen Klarsicht-Mund-und Nasenschutz bei seinen Vorträgen halten. „Aber das dürfte den Spaß nicht mindern,“ meint Heinz-Peter Beurskens.

 „Trotz der geringeren Teilnehmerzahlen möchte ich wieder einen größeren Betrag für die Restaurierung der historischen mechanischen Musikinstrumente im Jagdschloss zur Verfügung stellen“, stellt Beurskens klar. Das gesamte Nachtwächterteam arbeitet ehrenamtlich und hat dem Museum und den Kindergärten schon über einhunderttausend Euro zur Verfügung stellen können.

Besonders interessant dürften die Führungen am Mittwoch, den 16.September und am Donnerstag, den 12. November mit Gulasch oder Sauerbraten vom Pferd für 27 € sein. In den Herbstferien gibt es zwei Zusatztermine am Donnerstag, den 15.10. und 22.10. mit Grünkohl und Wurst bzw. Salat. An diesen beiden Ferienterminen können dann auch ältere Schulkinder mit ihren Eltern teilnehmen.

Über fünfzehntausend Teilnehmer haben sich bisher von der Besonderheit dieser in Deutschland einmaligen Führung überzeugen können, über die auch der WDR berichtet hat.

Führungen finden an jedem Mittwoch ab September statt. Wegen der Pandemie gibt es noch keine Termine nach Dezember. Das Entgelt beträgt 20 € und umfasst neben der Führung noch einen niederrheinischen Eintopf (Grünkohl o.ä.) mit Mettwurst. Wer dies nicht mag (z.B. Vegetarier oder auch Kinder) kann beim Kartenkauf darauf hinweisen und ihm wird sicherlich von der Fam. Balk eine Alternative angeboten. Das Nachtwächterentgelt kommt wie bisher dem Museum in Linn zugute.

Karten können ab sofort in der Gaststätte Em Kontörke, Margaretenstr. 40 , von mittwochs bis samstags ab 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr, Tel. 540064, erworben werden. Es empfiehlt sich, die Karten frühzeitig zu bestellen, weil für die Veranstaltungen immer eine große Nachfrage besteht und die Teilnehmerzahl jetzt deutlich kleiner ist.

In Zusammenarbeit mit den Linner Restaurants sind für größere Gruppen auch Sonderführungen nach Absprache möglich. Dabei wird das Essen gesondert berechnet und für die Führung ein Pauschalbetrag als Spende für einen Kindergarten in der Pfarre St. Nikolaus erhoben. Weitere Informationen findet man auch im Internet unter www.nachtwaechter-linn.de.

Die Termine für die traditionellen Kinderrundgänge werden Anfang Oktober festgelegt.

Rechtzeitig zu Beginn der neuen Saison hat Judith von kleinen Lädchen C´est la vie in der Rheinbabenstr. dem kleinen und großen Nachtwächter ein neues leichtes Outfit genäht.

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